für Tornescher

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Hier findest Du aktuelle Themen rund um Tornesch.

Gerne erweitern wir diese Übersicht um Themen, die Dir wichtig erscheinen. Lass uns darüber reden. Nimm einfach Kontakt zu uns auf.

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Rathaus
Neubau oder Sanierung?

Ortskerngestaltung

Bahnhofsbrücke

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Sven Baumgart

Wenn doch nur alles so einfach wäre ...

Neugestaltung der "großen Kreuzung" (Esinger Straße, Ahrenloher Straße, Friedrichstraße, Jürgen-Siemsen-Straße)

Anstatt, wie inzwischen im Bauausschuss üblich, unter von der Verwaltung aufgebautem künstlichem Zeitdruck suboptimale Beschlüsse zu fassen, wollen wir eine schnell umsetzbare, kostengünstige und sinnvolle Lösung für die "große Kreuzung" vorschlagen.

Zur Erinnerung: Die Verwaltung möchte gerne eine zusätzliche Rechtsabbiegerspur von der Esinger Straße in die Ahrenloher Straße errichten. Für die Stadt Tornesch sollten lediglich 17.000,- Euro Planungskosten anfallen, die Bauausführung sollte das Land in Gänze tragen, so die Aussage des Bürgermeisters. Aktuell soll sich die Stadt mit weiteren 94.000,- Euro auch an der Baumaßnahme beteiligen. Tendenz: steigend.

Grund genug für uns, diese Rechtsabbiegerspur sehr kritisch zu hinterfragen.

Denn diese Kreuzung kann auch mit wenig Aufwand und schnell umgestaltet werden. Neue Striche auf die Fahrbahn, eine intelligentere Ampelschaltung und fertig ist eine sehr praktikable Lösung.
Leider wurde unser Vorschlag von der SPD und der CDU im Bauausschuss nicht unterstützt.

Unten siehst Du zwei Zeichnungen: die Kreuzung in ihrer jetzigen Form oben und in der von uns vorgeschlagenen neuen Form unten.

Fragen, die uns in diesem Zusammenhang beschäftigen:

1. Ist die Stadt Eigentümerin der für den Rechtsabbieger nötigen Grundstücke?
2. Es fallen 3 öffentliche Stellplätze weg, werden diese ersetzt? Wenn ja, wo?
3. Wird der Bäcker weiterhin seine Ware direkt vor die Tür geliefert bekommen? Und wenn nicht: wohin dann?
4: Muss die Brunnenanlage entfernt werden? Kosten?
5: Welche Anlagen (Ampeln, Beleuchtung, ...) müssen versetzt werden? Kosten?

Für Dich zum Nachlesen:
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Antrag der FDP im Bau- und Planungsausschuss vom 03.04.2017 (pdf)

Tornescher Problemkreuzung

In der Karte findest Du Markierungen, die Dir ein erstes Stichwort liefern. Bei einem Klick auf das Stichwort im Register wirst Du zu dem gewünschten Thema weitergeleitet.

Solltest Du Fragen haben, die wir hier nicht klären können, komme gerne auf uns zu - wir setzen uns gerne mit Dir zusammen und schauen dann gemeinsam, wie wir Deine Fragen beantworten können.

Einwohnerversammlung soll SPD bei Entscheidung helfen

Unser Bürgervorsteher Peter Daniel (SPD) hat zur Einwohnerversammlung am 21.09.2016 um 19 Uhr im Ratssaal eingeladen, um mit den Torneschern das Thema Rathaus-Neubau oder -Sanierung zu diskutieren.

Das Rathaus fällt nicht auseinander, aber es ist aufgrund seines Alters insbesondere hinsichtlich der technischen Gebäudeausstattung nicht mehr den gesetzlichen Sicherheitsvorschriften entsprechend und im Übrigen stark sanierungsbedürftig.

Es ist das alte Problem. Gebäude in öffentlicher Hand werden nicht rechtzeitig Instand gehalten oder gar modernisiert. Der Grund? Jedes Jahr wird durch die Ratsversammlung der Haushalt für das kommende Jahr beschlossen. Dabei ist man bestrebt, die Einnahmen und Ausgaben in Waage zu halten. So kann nicht alles beschlossen werden, was vielleicht gewünscht wird. Gebäudemaßnahmen kosten viel Geld und somit bleiben weniger Mittel für Anderes übrig. Da ist eine Instandhaltungsmaßnahme schnell verschoben und aus dem Haushalt gestrichen, ebenso im nächsten und darauf folgenden Jahr. So vergehen schnell 10 Jahre und das Gebäude wird nicht besser.
Nun kommt der Bürgermeister in die Situation, die Maßnahmen dringend einzufordern. Stimmt die Politik nicht zu, kann er zunächst keine Handwerker bestellen. Doch wenn die Maßnahmen am Gebäude sicherheitsrelevant werden (um die Mitarbeiter zu schützen), oder den gesetzlichen Bestimmungen nicht mehr entsprechen, kann er ohne Zustimmung der Politik die entsprechenden Aufträge erteilen.

Die Politik beauftragte die Verwaltung, ein Sanierungskonzept zu erstellen und dem eine Kostenaufstellung für einen Neubau gegenüber zu stellen:

Das Sanierungskonzept der Architekten ergab einen finanziellen Mittelbedarf von 2,3 Millionen Euro.

Parallel wurde nach Rathausneubauten in jüngster Vergangenheit recherchiert, um eine realistische Kostenschätzung aufzustellen. Bei einer Bruttogrundfläche von 3.800 qm plus 200 qm Ratssaal und Tiefgarage errechnen die Architekten Gesamtherstellungskosten von 7,64 Millionen Euro. Ein zweites Büro errechnete ohne Tiefgarage sogar 7,9 Millionen Euro. Als Grundstück ist das alte Penny-Gelände in der Willy-Meyer-Straße vorgesehen.

Die Verwaltung gab die Empfehlung, das Rathaus zu sanieren.

Wir als FDP sehen im Moment nur die Möglichkeit einer Sanierung, da die Kosten für einen Neubau nicht zu tragen sind. Insbesondere, da bereits mit der Sanierung des altes Rathauses begonnen werden musste. Ein Neubau durch die öffentliche Hand braucht seine Zeit für Planung, Abstimmung usw. Da gehen schnell einige Jahre ins Land. Bis dahin ist das alte Rathaus weitestgehend saniert. Danach mit einem Neubau zu beginnen stellt eine doppelte Belastung für Tornesch dar.

Natürlich ist auch zu berücksichtigen, dass die Mitarbeiter während der Baumaßnahmen im Gebäude arbeiten müssen, was eine erhebliche Belastung darstellt. Zumal die Maßnahmen längere Zeit andauern werden.

Bisher hat die SPD nicht Stellung bezogen und stattdessen eben diese Einwohnerversammlung gefordert. Wir begrüßen grundsätzlich die Beteiligung der Bürger. Allerdings erwarten wir von der SPD als mehrheitstragende Fraktion eine klare Positionierung, ob Neubau oder Sanierung.

Aus unserer Sicht müssen die Bürger vollumfänglich informiert werden, deshalb haben wir alle Unterlagen der Verwaltung (im PDF-Format) diesem Artikel beigefügt (siehe unten).
Wie sollen die Tornescher auch sonst der hilflosen SPD bei der Entscheidung helfen?

20160128 - Beschlussvorlage Vergleichsstudie.pdf
20160127 - Anlage1 Sanierungskosten 1.pdf
20151202 - Anlage2 Neubaukosten.pdf
20151202 - Anlage3 Verortung Rathaus Willy-Meyer-Straße.pdf
20151201 - Anlage4 Rathauskubus.pdf
20151202 - Anlage5 Neubaukostenschätzung von KnaackundPrell.pdf

Vorausschauende Planung mit Erfolg

Jeder kennt die Klischees, wenn es um Beamte geht, ebenso all die Witze. Doch meiner Meinung nach ist es an der Zeit auch einmal etwas dagegen zu setzen.

In Tornesch ist es der Kommunalpolitik fraktionsübergreifend wichtig, dass wir eine familienfreundliche Stadt sind. Dazu gehören besonders Krippen- und KiTa-Plätze. Allerdings kann die Anzahl der Kinder einer Stadt stark schwanken und ungenutzte Plätze vorhalten ist sehr teuer.

Die Stadt Tornesch kann sich sehr glücklich schätzen, denn sie hat eine hervorragende Sozialamtsleiterin mit einem kompetenten Team. Frau Sabine Kählert und ihre Mitarbeiter arbeiten mit den ansässigen KiTas eng zusammen und prüfen ständig die Anzahl der Kinder in unserer Stadt. Das hat zur Folge, dass die Politik früh auf Veränderungen reagieren kann. In letzter Zeit konnten wir einen hohen Zuwachs an jungen Familien in Tornesch verzeichnen. Frau Kählert machte die Politik rechtzeitig aufmerksam auf die fehlenden KiTa-Plätze. Zwar wird der Neubau der KiTa Seepferdchen noch etwas dauern, aber auch dafür fand sie eine Übergangslösung.

Frau Kählert und ihr Team entkräften jedes Beamtenklischee. Sie arbeiten vorausschauend, kostenbewusst und finden gegebenenfalls auch individuelle Lösungen. Unser Sozialamt macht es der Kommunalpolitik leicht, gute Familienpolitik zu betreiben, was nicht selbstverständlich ist.

Dafür sei an dieser Stelle einmal ein großes DANKESCHÖN an unser Sozialamt ausgesprochen!

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