investigativ

Wir treten dafür an, dass es in der Politik in Tornesch und in Uetersen ehrlich, fair und transparent zugeht.

Hier an dieser Stelle werden wir Sachverhalte aufdecken, die obigem Anspruch nicht gerecht werden. Ziel ist es, den Politikern auf die Finger zu schauen und so dafür zu sorgen, dass mehr Versprechen gehalten werden und besser recherchiert wird, bevor Inhalte und Aussagen veröffentlicht werden.

1. Fall

Manfred Mörker (SPD) benutzt Tornescher Bürger als Multiplikator für unwahre Behauptungen

Herr Manfred Mörker (Vorsitzender des SPD-Ortverbandes Tornesch) schreibt in seiner Parteizeitschrift "Unser Tornesch" über die Kreisstraße 22. Wir vermuten, dass Herr Mörker in seinem Artikel wissentlich falsche Zahlen veröffentlicht hat, um die Leser bewusst falsch zu Informieren. Hier ist der Text, um den es geht (Unser Tornesch, Ausgabe 1/2016, Seite 11).
Bitte recherchiere einmal selbst: Herr Mörker behauptet, die Kreisstraße, wie vom Kreis geplant, soll 33 Millionen Euro kosten. Er behauptet weiter, die von der IG Südtangente vorgeschlagene Trasse würde das zehnfache kosten. Das wären dann 330 Millionen Euro. Die von der IG Südtangente genannten Kosten belaufen sich allerdings "nur" auf 34,5 Millionen Euro. Das ist eine Differenz von 295 Millionen Euro. Und hierzu hätten wir gerne eine Erklärung, denn wir können uns nicht vorstellen, dass Herr Mörker des Rechnens nicht mächtig ist.
Auf unsere Nachfrage, woher Herr Mörker seine Zahlen habe, erhielten wir nur ausweichende Aussagen. Auf eine zweite Mail erhielten wir gar keine Antwort.
Tatsächlich ist es so, dass, wenn Herr Mörker neue, belastbare Zahlen zur vom Kreis geplanten Trasse hat, wir gerne unsere Position hierzu überdenken. Da wir allerdings den Eindruck haben, dass Herr Mörker hier unlauter arbeitet und nicht in der Lage ist, Quellen zu nennen, werden wir jetzt den Fall an seine Fraktionsvorsitzende abgeben. Bekommen wir auch hier keine Informationen, geben wir diese Angelegenheit nach Kiel ab.

Aktualisierung Fr, 12.08.2016:
Die Fraktionsvorsitzende der SPD-Tornesch, Frau Fischer-Neumann, hat prompt auf unsere Anfrage reagiert und bestätigt, dass die von Herrn Mörker genannte Zahl für die Kosten der Alternativtrasse tatsächlich nicht belegt werden kann und es in der nächsten Ausgabe von "Unser Tornesch" eine Richtigstellung geben wird. Für die schnelle Reaktion und das Zugeben eines Fehlers zollen wir Frau Fischer-Neumann Respekt. So geht das.
Wir sind jetzt gespannt, ob Herr Mörker die Größe besitzt, sich für seine Falschinformation und sein unfaires politisches Verhalten zu entschuldigen.

Aktualisierung Fr, 01.12.2016:
Nein, Herr Manfred Mörker als SPD-Ortsverbandsvorsitzender besitzt leider nicht die Größe, sich für einen Fehler zu entschuldigen. Er besitzt sogar die Frechheit, den schwarzen Peter anderen in die Schuhe zu schieben!
In der aktuellen Ausgabe von "Unser Tornesch" hätte eigentlich eine Gegendarstellung zu seinen Lügen abgedruckt werden sollen (laut Verena Fischer-Neumann). Eine Gegendarstellung sollte in gleicher Größe und an selber Stelle veröffentlicht werden. Herr Mörker allerdings lässt seine "Pseudo-Entschuldigung" im Fließtext irgendeines Artikels untergehen, auf eine Richtigstellung verzichtet er ganz. Ein Verhalten, dass wir von einem Vorsitzenden, jemandem der ein Vorbild sein sollte, nicht erwartet hätten!
Hier der Text von Herrn Mörker: "Leider ist mir bei meinem letzten Bericht zum Stand der K22 ein gravierender Fehler unterlaufen. Die von mir aufgeführten Zahlen hatte ich - leider ungeprüft - einer Seite der CDU im Netz entnommen. Diese entsprechen allerdings nicht der Realität und die Aufregung vonseiten der IG Südtangente war berechtigterweise groß."
Kein Wort der Entschuldigung davon, dass er alle Leser von "Unser Tornesch" belogen hat, Herr Mörker reduziert seine Peinlichkeit auf die IG Südtangente. Menschen, die noch Werte haben, nennen so ein Verhalten unanständig und unehrenhaft!
Wir als FDP fordern Herrn Mörker auf, vor dem Schreiben zu recherchieren und nachzudenken, und sich endlich mal mit für Tornesch wichtigen Themen SELBER auseinanderzusetzen, nicht nur abzuschreiben. Herr Mörker, dafür gab es in der Schule schon eine "sechs".
Als Politiker ungeprüft Informationen zu veröffentlichen ... schlimmer geht´s nimmer.

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